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warmtobel jam - interview mit andreas roth


:: 08.03.2010 00:00, von » sami:: thema. » parks

raphi rocha am warmtobel jam. by marc zander
raphi rocha am warmtobel jam. by marc zander
stephan mu maurer am warmtobel jam. by philipp ruggli.
stephan mu maurer am warmtobel jam. by philipp ruggli.

Der Jam war letztes Jahr nur über ein längeres Weekend. Wie kam es dazu, dass ihr nun ganze 8 Tage diesen ultimativen Event veranstaltet?
Die vier Tage waren letztes Jahr fast überlaufen, weil so viele Leute kamen. Damit hatte die Qualität für die Riders abgenommen. Jetzt hoffen wir, dass sich der grosse und schöne Andrang auf den wahnsinns spassigen Event etwas verteilt. Gedacht ist, dass wohl an den beiden Wochenenden die „grosse Masse“ kommt und unter die Woche die guten Riders und Pros zum Shooten.

Wie es der Name schon sagt, ist das Warmtobel ja ein ziemliches Tobel. Wird eure Shapertätigkeit dadurch beeinflusst oder ist es einfach wie einen etwas längeren Park zu shapen?
Die Shape-Arbeiten sind in der Tat recht komplex. Wir haben das gesamte Gelände bereits letztes Jahr abfotografiert und planen im Vorfeld, wo was entsteht. Dann gibt es Besichtigungen mit den Pistenfahrzeugfahrern. Es ist sehr spannend und reizvoll, in diesem Gelände einen Park zu shapen. Wir freuen uns sehr darauf, 12 Shapers werden im Einsatz sein.

Schnee ist im Moment ja eine ziemliche Luxusware. Könnt ihr alle Obstacles wie gewünscht aufbauen oder musstet ihr da umplanen?
Wir werden kurzfristig entscheiden müssen, ob wir das gesamte Programm durchziehen können. Fix ist, dass es einen Hammer-Park geben wird. Es ist ja auch cool, dass nicht alles so planbar ist. Eben: Back to the roots – shapen so wie es das Gelände vorgibt - und nicht die Schneekanonen.

Wieviel Vorbereitungsarbeit steckt hinter dem ganzen Projekt? So von der Idee bis zur konkreten Umsetzung…
Bevor wir die Idee letzten März erstmals verwirklichen konnten, war die Idee wohl 2 Jahre in unseren Köpfen. Dieses Jahr haben wir einen klaren Erfahrungswert vom Vorjahr und hatten weniger Aufwand. Es geht jetzt darum, die Obstacles noch besser zu machen und schlussendlich auch für die Riders, Sponsoren und den Resort mehr rauszuholen. Die engsten Helfer haben eine bis zwei Wochen Ferien genommen für die Umsetzung des Events. Wir möchten an dieser Stelle auch den Sponsoren K2, DC und Eleven danken, die an diese innovative Form des Freestyle-Sports glauben!

Welches Obstacle ist aus deiner Sicht das Highlight des ganzen Parks? Auf was können wir uns besonders freuen?
Nicht ein einzelnes Obstacle, sondern der Run als ganzes ist die grosse Challenge. Wer hat die Kondition und die Trickvielfalt, 15-20 Kickers nacheinander zu springen? Wer packt wieder mal Grabs aus, die er schon 5 Jahre nicht mehr gemacht hat? Wer kann Step Downs, Step Ups, Corners und Kicker-Tables springen? Der Event ist sehr nahe am ursprünglichen Gedanken des Freestyle-Sports: Innerhalb des Geländes den grösstmöglichen Spass zu erleben, ohne Regeln, Punkterichter oder Trick-Vorschriften. Kommt und habt einfach Spass – wir geben den Playground, ihr macht den Event aus!

warmtobel jam teaser







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